Berichte zu Veranstaltungen 2010
25. Eidgenössisches Tambouren- und Pfeiferfest Interlaken - 17. - 20. Juni 2010

Als einer von zwei deutschen Vereinen nahm der Fanfarenzug Schwarzenberger Herolde am 25. eidgenössischen
Tambouren- und Pfeiferfest in Interlaken teil, welches nur alle vier Jahre stattfindet.
Zunächst stand aber ein Besuch in Thun auf dem Programm, wo es Einiges zu besichtigen gab.
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So beispielsweise die Burg oder die sehenswerte Altstadt, welche die Jugendgruppe des Vereins in einer Art Stadtrallye erkundete.
Dann ging es am Thuner See entlang zum eigentlichen Ziel, nach Interlaken,
wo man das Massenquartier bezog und dann gemeinsam im Festzelt zu Abend aß.
Im weiteren Verlauf des Abends zeichnete sich bereits ab, dass der Monsterumzug mit allen teilnehmenden Gruppen,
der für Mitternacht geplant war, aufgrund des schlechten Wetters wohl nicht stattfinden würde.
Dennoch fiel der Abend nicht ganz ins Wasser, da noch ein Auftritt im mit geschätzten 4500 Zuschauern gut gefüllten Festzelt folgte,
der die Zuschauer begeisterte.
Danach verfolgte man das weitere Abendprogramm, dessen Höhepunkt der Auftritt des international bekannten
Top Secret Drum Corps aus Basel war.
Auch am Sonntag sah das Wetter nicht viel besser aus als am Abend zuvor.
Dennoch ging es nach dem Frühstück Richtung Aufstellungsort für den Festumzug, da dieser auf jeden Fall stattfinden sollte.
Und siehe da, genau als der Fanfarenzug losmarschierte, hörte es auf zu regnen und man konnte,
gemeinsam mit den Kameraden der Historischen Bürgerwehr Waldkirch, trockenen Fußes die Farben Waldkirchs vertreten.
Nach dem gemeinsamen Mittagessen im Festzelt ging es dann auch schon wieder heimwärts nach Waldkirch,
wo man von freundlicherem Wetter empfangen wurde.
Waldkirch, Juni 2010, Anika Kern, Bild: Elvira Rieger
http://www.interlaken2010.ch/
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Saisoneröffnung 1. Mai
Auch dieses Jahr wieder zog der Fanfarenzug Schwarzenberger Herolde zusammen mit der Historischen Bürgerwehr
schon um 7:00 Uhr in der Frühe durch Waldkirch zum Wecken der Bürgerinnen und Bürger.
Leider war dieses Jahr das Wetter nicht ganz so Wander- und Hock- freundlich. Aber immerhin blieb es einigermaßen trocken.

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Um 8:00 Uhr war dann Treffpunkt am Bahnhof. Zusammen mit der Bürgerwehr verabschiedete der Fanfarenzug Schwarzenberger Herolde die Teilnehmer
des Projektes "Kicken und Lesen" der Baden-Württemberg-Stiftung zusammen mit dem VFB Stuttgart. Die Kinder waren auf dem Weg nach Stuttgart,
wo sie bestimmt einen ereignisreichen Tag verbrachten. Immerhin fielen 4 Tore in Stuttgart wo der VFB mit einem 2:2 gegen Mainz 05 abschloß.
Um 8:30 dann traditionell wieder das gemeinsame Spiel von Bürgerwehr und Fanfarenzug im Hof des Wohn- und Pflegeheims St. Nikolai.
Unter Böllerschüssen von der Kastelburg zogen dann Bürgerwehr und Fanfarenzug auf dem Marktplatz ein,
um auch hier für die Bürgerinnen und Bürger ein kleines Konzert zu geben.
Abschluss der Konzertreihe bildete für den Fanfarenzug dann um 11:00 Uhr ein kurzes Konzert in der Schlettstadt-Allee beim DGB.
Waldkirch, Mai 2010, Roland Siehl
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Fanfarenzug beim "Franken Goldpokal" in Neubrunn
Der Fanfarenzug stellte sich gemeinsam mit Dirigent Udo Schmitz der Herausforderung des deutschlandweit
schwersten Wertungsspiels im Fanfarenzugbereich.
Der sogenannte Franken-Goldpokal wird nur alle fünf Jahre von den Fränkischen Herolden in Neubrunn ausgerichtet
und gilt als die inoffizielle deutsche Meisterschaft der Naturton-Fanfarenzüge.
Schon früh am Morgen startete der Fanfarenzug in Waldkirch, da Neubrunn im Kreis Würzburg und damit nicht gerade um die Ecke liegt.
Je näher das Ziel rückte, desto größer wurde natürlich auch die Aufregung.
An der Neubrunner Festhalle angekommen, konnten sich die Musiker zunächst in einer Halle einspielen,
bevor es dann auch schon bald auf die Bühne ging, wo drei Stücke zum Besten gegeben wurden.
Dirigent Udo Schmitz hatte sich bewusst für drei historische Stücke entschieden:
Einer von sechs Aufzügen von Schiedermayr (um 1830), einen von drei Quatuors von Dauverné aus dem Jahr 1857
und Variations of Trumpet Voluntary von Henry Purcell (1659-1695) in einem Arrangement von Matthias Singler.
Wobei es sich beim zweiten Stück um eine Premiere für den Fanfarenzug handelte.
Gewertet wurden allerdings nur zwei der Stücke, das erste war zum Aufwärmen gedacht.
Es klappte dann auch alles und nach ca. 20 Minuten räumte man die Bühne für den nächsten Mitbewerber von insgesamt 12 Teilnehmern.
Nun, da die Anspannung nachließ, wurde die Zeit genutzt, um den anderen Zügen zuzuhören,
oder außerhalb der Festhalle das schöne Wetter zu genießen.
Um die Zeit bis zur Siegerehrung zu überbrücken hatten sich die Fränkischen Herolde etwas Besonderes einfallen lassen:
einen Musikanten-Triathlon.
Hierbei traten von jedem mitwirkenden Verein jeweils ein Fanfarenspieler, ein Trommler und ein Fahnenwerfer gegeneinander an.
Die Aufgabe für die Fanfarenspieler hieß: wer kann am längsten einen Ton halten, bei den Trommlern ging es um Schnelligkeit und darum,
wer die meisten Trommelschläge in einer Minute schafft und die Fahnenwerfer sollten ihre Kraft unter Beweis stellen.
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Natürlich war das Ganze vor allem eine große Gaudi für alle Beteiligten,
aber auch hier gab es etwas zu gewinnen und das Team der Schwarzenberger Herolde konnte sich den Siegerpokal sichern.
Dann war er gekommen, der große Moment der Siegerehrung.
Die Spannung stieg und mit jedem Verein, der genannt wurde, rückte der Fanfarenzug einen Platz vor.
Schließlich stand fest: es war der sechste Platz geworden.
Woraufhin große Freude ausbrach: man hatte die Hälfte des Feldes hinter sich gelassen und konnte mit diesem Ergebnis mehr als zufrieden sein.
Gut gelaunt und mit zwei Pokalen im Gepäck ging es dann wieder auf die Heimreise.
Waldkirch, April 2010, Anika Kern
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Fanfarenzug beim SC-Heimspiel

Bild: Achim Keller
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Im Rahmen der Freiburger Klimainitiative CO2Libri trat der Fanfarenzug Schwarzenberger Herolde vor dem vergangenen Heimspiel
des SC Freiburg gegen den VfL Bochum im Badenovastadion auf.
Zusammen mit zwei anderen Musikgruppen und insgesamt über 80 Musikern begleitete der Fanfarenzug eine Aktion von Co2Libri,
um auf den Klimaschutz aufmerksam zu machen.
Zustande kam dieser Auftritt durch Werner Englert, Musiker und Regisseur aus Emmendingen.
Englert führte in den Jahren 2002 und 2004 in Bleibach den "Totentanz" auf, wodurch der Kontakt zu den Herolden entstand.
Da beim eigentlichen Auftritt natürlich alles reibungslos ablaufen sollte, begannen bereits am Vormittag die Proben im (noch)
leeren SC-Stadion.
Im Wechsel mit einer Trommlergruppe und einer Marchingband spielte der Fanfarenzug kurze Signale,
während Fußballerinnen große Bälle über das Spielfeld rollten.
Da nur wenige Minuten zur Verfügung standen und es galt den straffen Zeitplan einzuhalten,
mussten auch Auf- und Abmarsch zügig über die Bühne gehen.
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Nach den Proben war noch genügend Zeit, sich zu stärken und zu beobachten,
wie sich das Stadion nach und nach mit Menschen füllte.
21500 sollten es am Schluss werden.
Dann war der große Moment auch schon gekommen.
Zum obligatorischen Badnerlied marschierte man auf und bezog auf der Sechzehnmeter-Linie vor der Südtribüne Position.
Es klappte dann auch alles und pünktlich zur Verkündung der Mannschaftsaufstellung waren alle wieder vom Spielfeld runter.
Danach hieß es schnell umziehen und dann natürlich das Spiel, auf den reservierten Sitzplätzen,
verfolgen und den SC anfeuern. Alles in allem ein spannender Auftritt vor großer Kulisse.
Waldkirch, April 2010, Anika Kern
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